Der Stein

Ein Blasenstein, das ist gemein,

der setzt sich in die Röhre rein.

Dort hemmt er dann des Harnes Fluss,

weshalb der Mann zum Arzte muss.

Der hört des Mannes kläglich Flehn

und merkt, dem fehlt´s an Wohlergehn.

So steigt der Arzt in seinen Kittel

und greift zum altbewährten Mittel.

Damit den Harnweg nichts mehr störe,

Das Endoskop vor in die Röhre!

Schon trifft es auf den Stein

Und schallt denselben kurz und klein.

Dann weiter vorwärts in die Blase

Denn jetzt beginnt die nächste Phase,

Dort warten noch die andren Steine

Auch denen machen wir jetzt Beine!

Gesagt, getan, die trifft der Schlag,

was der Blasenstein nicht mag.

Als wär´s im Licht Graf Dracula,

ist vom Stein nur Staub noch da.

 

Dann das Endoskop zurück,

und fertig das Husarenstück!

Das war die Sache mit dem Stein,

nun könnte alles prima sein.

Wär` nicht aus einer Nase

ein Keim geschlichen in die Blase.

Von der Nase auf die Hand,

dann vielleicht ans Uhrenband.

Das Lehrbuch weiß: Des Keimes Ende

Wären klinisch reine Hände.

Hier aber geht die Reise fort,

bis zu jenem warmen Ort.

Dort wird aus einem rasch sehr viel,

Vermehrung ist des Keimes Ziel!

Den Rest will ich hier nicht erzählen,

das würde Euch nur sinnlos quälen.

Zwei Jahre ist nun dieses her,

der Keim, er lebt – der Mensch nicht mehr.

 

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